23.05.2018

Interview mit label m: Gewinner 2017

Label m erzählen im Gespräch mit uns was alle Gewinner von The Power of the Arts vereint und was den Preis so wichtig für eine bunte Kulturlandschaft in Deutschland macht.

Wie geht es für Euch nun weiter? Welche neuen Projekte stehen an? 

In den vergangenen Monaten konnten wir uns in neuen Räumen in einem anderen Stadtteil mit Jugendkulturprojekten installieren und bekannt machen. In den Workshops Musik, Tanz, Malerei und Raumgestaltung arbeiten wir jetzt auf das GARELLY SCENE Festival hin, das wir alle gemeinsam vom 31. August bis zum 9. September gestalten werden. Durch weitere hinzugekommene Förderzusagen werden wir die Workshops über den Projektzeitraum hinaus fortführen können und parallel mit interessierten Jugendlichen im demokratischen Prozess neue Formate entwickeln.

Welcher andere Teilnehmer hat Euch am meisten beeindruckt?

Bei der Präsentation der so unterschiedlichen Teilnehmer anlässlich der Preisverleihung in Berlin wurden die Gemeinsamkeiten schnell sichtbar: Das Ziel gesellschaftliche Teilhabe Aller durch Kunst und Kultur zu fördern, wobei die Mittel so vielfältig sind wie die Zielgruppen. Diese Gemeinsamkeit schlug sich sofort in dem herzlichen Miteinander aller Teilnehmer nieder. Das war insgesamt sehr beeindruckend.

Welchen Wunsch konntet Ihr Euch durch die Auszeichnung erfüllen? Wie hat sich Euer Projekt dadurch verändert? 

Der erste Wunsch, nämlich unser Projekt label m – Werkstatt für Jugendkultur überhaupt weiter betreiben zu können, hat sich erfüllt, und das ist regelmäßig keine Selbstverständlichkeit. Wir können neue Räume mit Leben füllen und noch professioneller, gründlicher und nachhaltiger arbeiten. Wir hoffen, dass dieser Schub zu einer dauerhaften, soliden Basis für die Zukunft führen wird. Die Förderung ermöglicht es uns die ganze Vielfalt jugendspezifischer Kulturen parallel in Workshops bearbeiten zu können. Die meisten Jugendlichen sind in mehreren Sparten aktiv. Mit Spannung schauen wir auf das bevorstehende Festival und wie sich dann synergetisch die Gruppen ergänzen werden.

Warum habt Ihr Euch bei The Power of the Arts beworben? Wieso würdet Ihr anderen Initiativen empfehlen, sich zu bewerben?

Die Formulierung der Ausschreibung von The Power of the Arts entspricht in hohem Maße dem Konzept, das label m seit 2009 umsetzt: Mittels Kunst Identität und Identifikation fördern, als Grundlage für kulturelle Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Es lohnt sich, mutig nach Fördermöglichkeiten zu suchen, auch wenn es sich dabei um den höchstdotierten Preis für kulturelle Teilhabe in Deutschland handelt. Das haben wir versucht und hatten Erfolg dabei.