Das sind die Preisträger 2021

Die Preisträger von The Power of the Arts 2021 stehen fest! Die Jury wählte vier herausragende Projekte aus, die unkonventionelle künstlerische Ideen für eine offene Gesellschaft realisieren.

3. November 2021

Die vier Preisträgerprojekte zeigen eindrucksvoll den Facettenreichtum von Kunst und Kultur auf, indem sie die künstlerische Praxis mit Mut und Kreativität neu interpretieren: von digital-hybriden Konzepten kultureller Bildung im Alter über Strukturbildung für die Professionalisierung von Künstler:innen mit Behinderung bis zur Erforschung von Schönheit als Kulturbegriff sowie biographischer Kulturarbeit im Grenzbereich von virtuellen und realen Räumen.

Die Künste haben eine integrative, verbindende, kulturübergreifende Kraft und können gerade in der heutigen Welt maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen – davon sind wir als Unternehmen fest überzeugt“, sagt Claudia Oeking, Geschäftsführerin und Director External Affairs der Philip Morris GmbH. „Für mich persönlich sind die Preisträger mutige Role Models für ein zeitgemäßes Kunst- und Kulturleben und zeigen auf, wie Akteur:innen in Kunst und Kultur gesellschaftliche Transformationsprozesse begleiten, gestalten und katalysieren können. Es freut uns sehr, dass wir mit The Power of the Arts hierzu einen Beitrag leisten können.

 

Die Preisträger im Überblick:

Preisübergabe durch Jana Petrova (Philip Morris) an das Projektteam von EUCREA © David Frank
Preisübergabe durch Jana Petrova (Philip Morris) an das Projektteam von EUCREA © David Frank

ARTplus von EUCREA e.V. (Hamburg / bundesweit)

In Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ermöglicht EUCREA und seine Partner kaethe:k Kunsthaus und tanzbar Bremen e.V. mit dem Programm ARTplus künstlerisch begabten Menschen mit Behinderung eine professionelle Ausbildung an kooperierenden Theaterakademien, Kunst- oder Musikhochschulen. Auf diese Weise setzt das Programm an den starren Strukturen des Kulturbetriebs an, um Inklusion in Kunst und Kultur zu fördern.

Das Projektteam von GRAND BEAUTY © David Frank
Das Projektteam von GRAND BEAUTY © David Frank

Spread more Beauty von GRAND BEAUTY, Interventionsbüro e.V. (Leipzig)

Spread more Beauty öffnet einen radikal vielfältigen Schönheitssalon. Hier wirken Schönheits- und Fürsorge-Expert:innen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte, Autodidakt:innen und Profis zusammen. Sie kreieren einen Ort und Anlässe, um die Formen des Schönen über die Grenzen von Sprache und Kultur hinweg miteinander zu verbinden. Spread more Beauty begibt sich auf die Spuren dessen, was Schönheit in einer Kultur ausmacht und wie sie ihr ins Gedächtnis geschrieben ist.

Das Projektteam vom Integrationshaus © Astrid Piethan
Das Projektteam vom Integrationshaus © Astrid Piethan

Der Garten der Erinnerungen von Integrationshaus e.V. (Köln)

In einem partizipativen künstlerischen Prozess kreieren Bewohner:innen des Stadtteils Köln-Kalk einen gemeinsamen virtuellen Garten der Erinnerungen. Das Projekt schafft Raum, um Erinnerungen neu entstehen zu lassen, sie in Virtual Reality zugänglich zu machen und miteinander zu teilen. Krieg und Verfolgung machen die Reise in bestimmte Länder unmöglich, die für etliche Menschen zentraler Teil ihrer Geschichte sind. Diesen Aspekt deutscher Realität thematisiert das Projekt und schafft mit künstlerischen Mitteln eine Basis für neue Begegnungen in Real Life.

Das Projektteam von Kulturator | GUTE-DINGE-STIFTUNG © David Frank
Das Projektteam von Kulturator | GUTE-DINGE-STIFTUNG © David Frank

DanceOn60+hybrid von Kulturator | GUTE-DINGE-STIFTUNG (München)

DanceOn60+hybrid ist ein inklusives, hybrides Tanzprojekt, das zeitgenössische Tanzgruppen in Einrichtungen der Senior:innenarbeit initiiert und digital miteinander verbindet. Es nutzt moderne Technik, um älteren Menschen mit und ohne Behinderungen die Teilhabe an soziokulturellen Projekten zu ermöglichen und begegnet damit einem hochaktuellen Thema – Einsamkeit im Alter – auf sehr sinnliche Weise.